++ Coronavirus ++ Die gute Nachricht des Tages

27. April 2020, 8:00

#spielwarekenntkeinekrise

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Enschränkungen generieren neue Geschäftsmodelle. Das ist die eine gute Nachricht, die andere ist, dass nicht wenige Produkte unserer Branche einen regelrechten Boom verzeichnen. Die stark erhöhte Nachfrage nach allem, was mit Beschäftigung und Spielen zu tun hat, schafft trotz der Einschränkung der Geschäftsöffnungen gute Umsätze, zum Beispiel bei Spielen, Puzzles, Batelmaterialien und mit zunehmend schönem Wetter auch bei allem, was mit Outdoor zu tun hat. Trampolins beispielsweise und aufblasbare Pools für Kinder (und Erwachsene) gehen wie geschnitten Brot. Einen echten Run gibt es auch bei Sandspielzeug, ein kleiner Sandkasten ist schnell gebaut.

Auch Erwachsene wollen beschäftigt sein. „Puzzle 1000 Teile“ gehört derzeit zu den Top-Suchbegriffen bei Amazon. In diesem Bereich ist laut dem Deutschen Verband der Spielwarenindustrie der deutsche Markt im ersten Quartal 2020 um sage und schreibe acht Prozent gewachsen. „Eine solche Steigerung gab es bis dato noch nie“, so DVSI Geschäftsführer Ulrich Brobeil. 
Dies liegt nach Brobeils Einschätzung vor allem daran, dass sich Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern besser auf die Pandemie hätte vorbereiten können – man sei sozusagen vorgewarnt gewesen. Viele Eltern, die jetzt im Homeoffice ihrer Arbeit nachgehen, haben sich mit Spielzeug eingedeckt, um sich mit den Kindern zu beschäftigen. Auch wenn man die weitere Entwicklung abwarten müsse, gelte generell: „Am Kind wird zuletzt gespart.“ 
Viele Unternehmen passen sich der Krise an, fertigen Mund-Nasen-Schutz für Kinder (Steiff, Hape), Playmobil hat sein Angebot im Online-Shop ausgeweitet. Dort finden sich unter dem Schlagwort „Charity“ Sonderfiguren wie eine Krankenpflegerin und eine Kassiererin, der Erlös geht an den Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes. Auch eine wiederverwendbare Nase-Mund-Maske gibt es von Playmobil. Sichtbarkeit heißt das Gebot der Stunde, neben der Absicherung der Produktion wollen die Unternehmen vor allem in Kontakt mit den Konsumenten bleiben.Für viele Eltern ist diese Zeit eine gute Gelegenheit, viel Quality time als Familie zu haben. Man muss sich allerdings darauf einlassen. Aber die meisten „Großen“ stellen fest, dass mit Lego bauen richtig Spaß macht und dass Luftballons hin- und herschießen besser ist als jeder Workout im Fitness-Studio. 
Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden. Überlegen Sie, was Sie Ihren Kunden als echte Problemlösung und kreativen Zeitvertreib in der Zeit der Kontaktsperren anbieten könnten! 
Wir freuen uns auf Ihre Ideen und werden diese gern veröffentlichen! 

#gemeinsamdurchdiekrise!

Ihr TOYS Team