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Braun positioniert sich zur Gleichstellung im Haushalt

9. März 2022, 12:18

„Getreu unseres Marken-Slogans ‚designed for what matters‘ machen wir uns für Themen stark, die zählen“, sagt Hwa-Youl Kim, Brand Managerin von Braun, „also Themen von gesellschaftlicher Relevanz, die unseren Alltag betreffen und insbesondere die Domäne unserer Produkte, den Haushalt. Egal, ob es das Problem der Lebensmittelverschwendung ist oder das bei der Hausarbeit so massiv klaffende Gender-Gap, wir wollen positive Veränderungen anstoßen. Unsere Unisex Collection macht diesen Schiefstand mit etwas Humor greifbarer, verdeutlicht aber, dass im Haushalt alle gleichermaßen mit anpacken können und sollten.“

„Wir möchten unsere Strahlkraft als Marke und Unternehmen nutzen, um einen positiven Beitrag zur Debattenkultur zu leisten“, ergänzt Susanne Harring, Geschäftsführerin De’Longhi Deutschland GmbH. „Es geht uns nicht darum, mit dem erhobenen Zeigefinger zu maßregeln, aber wir müssen reden, deshalb wollen wir mit der Unisex Collection mit einem Augenzwinkern zum Nachdenken anregen.“

Das Braun schon in der Produktentwicklung alle Nutzer:innen in den Blick nimmt, bestätigt Braun Design Director Markus Orthey. „Braun steht seit jeher für universelles Design. Bei der Entwicklung unsere Produkte suchen wir bewusst nach Lösungen, die ergonomisch universell und für alle Menschen gleichermaßen komfortabel zu bedienen sind. Bei Griffen zum Beispiel ist es uns wichtig, dass sie gut zu greifen sind, egal ob man kleine oder große Hände, lange oder kurze Finger hat. Unterschiedliche Physiognomie ist ein zentraler Bestandteil unserer Betrachtungen, denn wir möchten die bestmögliche Ergonomie für alle Nutzer:innen erreichen.“

Hintergründe zum Gender-Gap:

Mit einem genauen Blick auf die Aufteilung der Hausarbeit vor und während der Corona-Pandemie befasst sich eine repräsentative und qualitative Befragung von Sabine Pokorny im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung aus dem Jahr 2021. Diese zeigt, dass der Anteil an Frauen, die sich alleine um das Kochen von Mahlzeiten kümmern von 57 % auf 63 % anstiegt, während nur 16 % (2019: 13 %) der Männer angaben, Mahlzeiten selbst zu kochen.**

Ein ähnliches Bild ergeben Umfrageergebnisse des Marktforschungsunternehmens Ipsos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2020: In der Corona-Krise lastet die Haus- und Familienarbeit überwiegend auf den Schultern der Frauen. So gaben 69 % der Frauen an, dass sie die generelle Hausarbeit erledigen, während das unter den Männern gerade einmal 11 % von sich sagten. Auffallend bei dieser Studie ist die unterschiedliche Wahrnehmung der Aufgabenverteilung: Männer nahmen die Aufteilung von Hausarbeit und Kinderbetreuung gleichberechtigter wahr und schätzten den Anteil an Hausarbeit, den ihre Partnerin übernimmt, stets geringer ein, als von den Frauen selbst angegeben.

* Statistikamt der Europäischen Union (Eurostat): So ungleich ist Hausarbeit verteilt, 2019.
** Konrad Adenauer Stiftung: Haushalt ist Frauensache?, 2021.
*** Bertelsmann Stiftung: Traditionelle Rollenverteilung in Corona-Krise belastet die Frauen, 2020.

braunhousehold.com

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