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Digitale Services sorgen für höhere POS-Frequenz

15. Februar 2018, 11:22

Gratis-W-LAN ist beliebt

Ein freier Internetzugang ist der aus Konsumentensicht beliebteste digitale Service: Über alle Stadtgrößen hinweg ist es zwei Dritteln der Befragten wichtig, in der City auf ein kostenfreies W-LAN zuzugreifen. Im Internet Informationen über die innenstädtischen Geschäfte zu finden oder online bestellte Artikel in den Läden abzuholen, ist zudem etwas mehr als der Hälfte der Passanten wichtig. Gut jeder dritte Befragte möchte zudem bei den Händlern in der Innenstadt auch online Artikel bestellen. Lokale Onlinemarktplätze für eine City werden von knapp 44 Prozent der Innenstadtbesucher als wichtig erachtet.

Anspruchsvolle Passanten

Die „Vitale Innenstädte“-Ergebnisse zeigen darüber hinaus, wie sich die Präferenzen und Wünsche der Besucher in größeren und kleineren Innenstädten unterscheiden. Eher wenig überraschend ist, dass Besucher in größeren Citys digitale Services häufiger interessant finden als die Befragten in kleineren Orten.

So steigt der Anteil der Passanten, die sich online über die Innenstadtgeschäfte und deren Angebot informieren wollen, mit der Ortsgröße nahezu kontinuierlich an: Die Vorabinformation im Netz ist knapp 50 Prozent der Befragten in Kleinstädten mit bis zu 25.000 Einwohnern wichtig – aber schon 58 Prozent der Besucher von Städten mit 100.000 bis 200.000 Einwohnern und 63 Prozent der Befragten in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern. Diese Unterschiede sind durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass das Angebot an Geschäften und die Fläche, über die sich diese erstrecken, mit der Größe eines Ortes wächst. Die Vorabrecherche hilft bei der Orientierung, Einkaufsplanung und so auch dabei, möglicherweise unnötig weite Wege zurücklegen zu müssen, um das Geschäft mit dem passenden Angebot zu finden.

Auch der Wunsch nach kostenfreiem W-LAN ist in größeren Städten stärker ausgeprägt als in kleinen. So fordern 65 Prozent der Passanten in Städten mit bis zu 25.000 Einwohner diesen Service ein. In Großstädten mit über 500.000 Einwohnern gilt dies für 71 Prozent der Befragten. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in puncto Abholung von online bestellten Waren, lokale Onlinemarktplätze und Onlinebestellung bei Geschäften in der Innenstadt.

Chance für alle Städte

Jedoch sollten auch kleinere Städte den Konsumentenwunsch nach digitalen Angeboten nicht ignorieren. Denn diese Services können dabei helfen, den Impuls für den Innenstadtbesuch zu setzen und die Frequenz in den Zentren zu steigern. Dass in dieser Hinsicht Handlungsbedarf besteht, ist keine Überraschung mehr und wird auch durch „Vitale Innenstädte“ bestätigt. So gibt nahezu jeder fünfte befragte Passant an, verstärkt online einzukaufen und daher seltener zum Einkaufen in die Innenstadt zu fahren.

Wollen auch Sie wissen, wie Besucher Ihre Innenstadt bewerten? Warum sie dorthin kommen, wie sie ihren Aufenthalt gestalten und welche Erwartungen sie haben? Dann melden Sie sich jetzt für die nächste Ausgabe von „Vitale Innenstädte“ an“, wirbt das IFH in Köln Demnach geht im Herbst 2018 die bundesweite Passantenbefragung in die nächste Runde und kann für jede zukunftsweisende Erkenntnisse liefern.

+++ Lesen Sie mehr in dem Bericht „Neue Freiheiten: Verändertes Verbraucherverhalten“ in der topaktuellen Ausgabe Trend and style 01/2018. Hier werden technologische Mittel, Vorreiter und Beispiele vorgestellt. Außerdem werden bestimmte Störfaktoren sowie vergnügliche und praktische Sympathieträger identifiziert. Die Online-Version des aktuellen Berichtes steht unter diesem Internetlink in der Rubrik Themen&Trends gratis zur Verfügung. +++

www.ifhkoeln.de/vitale-innenstaedte/ www.ifhkoeln.de