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Rewe will mit Logistikzentrum 2.0 bei seinem Lieferdienst durchstarten

28. November 2017, 8:37

Über 20.000 Artikel im FFC

Demnach werden im Food Fulfillment Center 2.0 die Bestellungen der Kunden kommissioniert und für die Auslieferung in der jeweiligen Lieferregion bereitgestellt. Die später über 20.000 unterschiedlichen Produkte müssen je nach Kühlanforderungen gelagert und für die Kommissionierung vorbereitet werden. Völlig neue, auf die speziellen Anforderungen des Lebensmittel-Onlinehandel abgestimmte Prozesse wurden gemeinsam mit renommierten Partnern entwickelt. Modernste Technologien der Intralogistik und innovative Automatisierungslösungen wurden mit der langjährigen Erfahrung von Rewe im Online-Handel mit frischen Lebensmitteln kombiniert, heißt es in der Konzernzentrale.

Der Anbieter sei heute schon für viele Kunden die erste Anlaufstelle für das Einkaufen in den über 3.300 REWE-Märkten vor Ort in Deutschland und für das bequeme Online-Shopping über den eigenen Lieferservice und Abholservice, heißt es bei der genossenschaftlich geprägten Aktiengesellschaft. Im Bereich des Online-Handels mit frischen Lebensmitteln ist der Rewe-Lieferservice laut Institut für Handelsforschung (IFH) 2016.

Modernste Logistiktechnik

Das neue FFC 2.0 integriert modernste Shuttle- und Kommissionierungstechnologien der Knapp AG, Marktführer in diesem Bereich, die gemeinsam weiterentwickelt wurden und für einen hohen Grad an Effizienz sorgen. Darüber hinaus bringen sie viele Arbeitserleichterungen für unsere Mitarbeiter”, sagt Christoph Eltze, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rewe digital. “Früher haben die Mitarbeiter für die Kommissionierung der Bestellungen 12 bis 15 Kilometer pro Schicht zu Fuß zurückgelegt. Im neuen FFC 2.0 ist es umgekehrt: Hier kommen die Produkte ganz einfach und bequem per automatisierter Shuttle-Technologie zum Kommissionierer. Und das unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Kühlvorgaben und Einhaltung hoher Qualitätsstandards.“

Der Bau des Food Fulfillment Centers 2.0 mit einer Grundfläche von 2,5 Fußballfeldern wird nach rund einjähriger Bauzeit voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der Brutto-Rauminhalt entspricht rund 250 Einfamilienhäusern und bietet Platz für modernste Lager- und Kommissionierungstechnologie sowie ausreichend Fläche für Büro- und Sozialräume. Im ersten Quartal 2018 erfolgen dann die technologische Ausrüstung, insbesondere die Installationen der Intralogistik sowie die dafür notwendigen Schulungen der Mitarbeiter. Bis zum Sommer sollen dann die wesentlichen technologischen Tests abgeschlossen und das Lager vollständig in das bestehende Liefergebiet rund um Köln integriert werden. In einem nächsten Schritt geht es dann um die Erweiterung dieses Gebietes in den Randbereichen.

Kontra Delivery Hero & Co. 

“Mit dem neuen Food Fulfillment Center 2.0 machen wir als First Mover in Deutschland einen wichtigen Schritt und können den Kunden auch in Zukunft ein attraktives Online-Einkaufserlebnis bieten”, betont Jan Kunath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Rewe Group und verantwortlich für das Digitalgeschäft des Konzerns.

Mit dem erweiterten Konzept bietet die Unternehmensgruppe der wachsenden Online-Konkurrenz wie Amazon Fresh oder auch Deliver Hero die Stirn. Der  weltgrößte Online-Essenslieferdienst Delivery Hero verzeichnet just ein deutliches Wachstum im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Demnach ist der Quartalsumsatz auf vergleichbarer Basis um 60 Prozent auf fast 138 Millionen Euro geklettert, teilte das Berliner Unternehmen mit, das unter Marken und Plaltformen wie Lieferheld, Foodora oder Pizza.de im Markt auftritt.

www.deliveryhero.com/ www.rewe-group.com/de