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Schulstart kostet 140 Euro im Durchschnitt

26. August 2016, 10:56

Bremen führt Länderranking an

Im entsprechenden Ranking der  Bundesländer liegt Bremen mit 168 Euro auf dem ersten Platz, während die Eltern der Hamburger Schulkinder mit durchschnittlich 97 Euro erheblich günstiger davonkommen. Zudem gibt es in diesem Jahr deutliche Unterschiede zu 2015: In Brandenburg (157,63 Euro) geben die Eltern 2016 im Schnitt 40 Euro mehr aus als noch im letzten Jahr. Auch die Baden-Württemberger (141,21 Euro) und Niedersachsen (161,34 Euro) legen sich mit durchschnittlich 30 Euro höheren Ausgaben für den Schulstart ihrer Kinder finanziell mehr ins Zeug als 2015.

Bundesweit investieren Eltern 2016 im Schnitt 10 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Für die Eltern von ABC-Schützen ist natürlich das allererste Schuljahr etwas ganz Besonderes, sodass sie für die Einschulung und Schultüte mit durchschnittlich 220 Euro noch einmal 80 Euro mehr ausgeben als die Eltern älterer Schulkinder. 

Gut ausgerüstet in erste Schulstunde

Damit die Kinder optimal ins neue Schuljahr starten, legen sich die Eltern ordentlich ins Zeug und kaufen alles, was das Schulkindherz begehrt, bzw. braucht: Ganz oben auf der Shopping-Liste stehen Bücher und Hefte (92 Prozent) sowie Schreibwaren wie Kugelschreiber und Füller (90 Prozent). Die Eltern von Erstklässlern dagegen kaufen am häufigsten einen Schulranzen (93 Prozent). Auch im Kunstunterricht kann nichts mehr schiefgehen, da vier von fünf Eltern (83 Prozent) ihre Kinder mit Malzeug wie Malblock, Pinsel und Tuschkasten ausstatten. Sicherheit auf dem Schulweg spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle, deshalb kauft fast jeder Zweite (45 Prozent) Sicherheitsartikel wie Reflektoren oder Fahrradhelm für seinen Sprössling zum Schulstart. Jedes fünfte Kind bekommt sogar ein Handy oder Smartphone geschenkt.

Eltern kaufen zum Schulanfang (Mehrfachantworten möglich):

1. Bücher und Hefte 92 Prozent
2. Schreibwaren (zum Beispiel Kugelschreiber, Füller) 90 Prozent
3. Malzeug (Malblock, Pinsel, Tuschkasten) 83 Prozent
4. Bastelzeug (Schere, Klebstoff) 81 Prozent
5. Sportbekleidung / Sportausrüstung 76 Prozent
6. Brotdose und Trinkflasche 68 Prozent
7. Bekleidung 62 Prozent
8. Sicherheitsartikel (z.B. Reflektoren, Helm) 45 Prozent
9. Armbanduhr 29 Prozent
10. Handy / Smartphone 19 Prozent

Schnäppchensuche für Schulstart

Der Schulanfang erweist sich als teure Ausgabe für die Eltern, daher ist es nur verständlich, dass bei der Anschaffung der Schulausrüstung auch verschiedene Sparmöglichkeiten genutzt werden: 86 Prozent halten in Supermärkten und Discountern Ausschau nach Schnäppchen und drei von vier Eltern (77 Prozent) sehen sich im stationären Fachhandel nach den besten Angeboten um. Aber auch online wird fleißig nach günstigen Angeboten geschaut: Sieben von Zehn (70 Prozent) suchen im Internet nach Rabatten und 54 Prozent nutzen Online-Gutscheine, um zu sparen. Mehr als jeder Zweite (57 Prozent) setzt auf die Unterstützung der Familie und Freunde und lässt sich bestimmte Produkte fürs Kind schenken. Eine weitere Sparmethode ist die Wiederverwendung von Schulsachen entweder von Geschwistern oder Freunden (46 Prozent) oder über Second-Hand-Angebote (34 Prozent).

Zur Studie

Die repräsentative Umfrage wurde von RetailMeNot im Juni 2016 unter 1.018 deutschen Eltern schulpflichtiger Kinder durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter dem aufgeführten Internetlink einzusehen.

Die durchschnittlichen Ausgaben der Eltern in den verschiedenen Bundesländern (Bild/Quelle: RetailMeNot B.V.)

www.retailmenot.de/studien/einschulung-schultueten-2016 www.retailmenot.de