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Weihnachtseinkäufe starten verhalten trotz Top-Aussichten

30. November 2015, 7:07

Überdurchschnittlich gut liefen in der zurückliegenden Woche Spielwaren, Bücher und Nahrungsmittel. Oft gekauft wurden unter anderem weihnachtliche Dekorationsartikel. Noch nicht zufrieden sind die Bekleidungshändler. „Am ersten Adventssamstag waren viele der Händler mit ihren Umsätzen zufrieden. Unter der Woche sind die Kunden in vielen Innenstädten allerdings noch nicht so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen“, beobachtete HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Im Vorjahresvergleich seien die Kundenfrequenzen vielerorts weiter zurückgegangen. „Insgesamt war das für den Einzelhandel ein verhaltener Start in die Adventszeit, wir haben noch Luft nach oben“, so Genth.

Nach einer Studie des Ies-Institutes der FOM Hochschule, die mit Unterstützung des HDE durchgeführt wurde, planen über 16 Prozent der Männer und knapp 19 Prozent der Frauen ihre Weihnachtseinkäufe zwischen dem 1. und dem 15. Dezember. Von ähnlich großer Bedeutung ist laut Umfrage nur noch der Zeitraum zwischen dem 16. und dem 22. Dezember.

Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft geht der HDE in den letzten beiden Monaten des Jahres von einem Gesamtumsatz von 86,7 Milliarden Euro aus. Das würde im Vergleich zum Vorjahrszeitraum einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent entsprechen. Allein der Online-Handel wird zu diesem Umsatz voraussichtlich rund 11 Milliarden Euro beisteuern. Das steht in diesem Bereich für ein Plus von zwölf Prozent.

www.fom.de/forschung/institute/ifes.html www.einzelhandel.de/gesicht